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Theatralität:

Theatralität ist einer der Ansätze der theaterwissenschaftlichen Theoriebildung. Bei dem Begriff handelt es sich um eine Erweiterung des Theaterbegriffs. Er entstand um 1900 im Zuge der bewussten Abgrenzung des Theaters zur Literatur als Kunstform. Dabei gab es zwei grundlegende Ansätze. Der Theatertheoretiker Georg Fuchs verlangte, dass Theater nicht länger als Zusammenspiel von verschiedenen Künsten, sondern als Kunst für sich betrachtet werden sollte. Nikolaj Evreinov fasst den Begriff der Theatralität etwas weiter und bezeichnete sie als eine Art ästhetischen Grundinstinkt des Menschen. Demzufolge besitzt jeder Mensch die Gabe seine Erlebniswelt so wahrzunehmen, das sie seinen inneren Vorstellungen und Wunschbildern entspricht.

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Theatralität des Public Viewing: Hier "Siemens Festspielnacht 2011" vgl. auch WWW2013on YouTube


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