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Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaft

Fachgruppe MusikTheater | Musik- und Theaterwissenschaft an der Universität Bayreuth

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Master Musik und Performance

Save the date: Die Bewerbungfrist endet am 15. Juli. Das Eignungsfeststellungsverfahren findet am 28. Juli statt.

Bill Viola

Im Master- und Promotionsstudiengang wird das Zusammenwirken von Musik und Performance aus verschiedensten Blickwinkeln untersucht. Der aus dem Englischen entlehnte Begriff der Performance umfasst hierbei sowohl allgemeine Aspekte der Aus- und Aufführung als auch denjenigen der Performancekunst im engeren Sinne. So können Musiktheater in seiner ganzen Bandbreite (Oper, Operette, Tanz, Musical, Revue, Kabarett), Musik und Theatralität (Konzerte, Straßenmusikkultur und Festumzüge als theatrale Ereignisse), Musik und audiovisuelle Medien (Film und Fernsehen) sowie die Wechselwirkungen von Musik und bildender Kunst Gegenstand der Betrachtung sein.

Die Formen kultureller Überlieferung und Praktiken, die behandelt werden, zeigen sich in verschiedenen medialen Zuständen von der Live-Aufführung bis zur audiovisuellen Speicherung. Sie gehören in ihrer Materialität zum Faszinierendsten, was die Kulturgeschichte zu bieten hat, und erfordern eine multiperspektivische Herangehensweise, die Methoden und Erkenntnisse aus der Film-, der Theater- sowie der Kunst- und Tanzwissenschaft nutzt und eigenständig weiterführt.

Übersicht über den Studiengang

Der Studiengang Musik und Performance bezieht die Studierenden intensiv in die aktuelle Forschung des Forschungsinstituts für Musiktheater der Universität Bayreuth (fimt) mit ein und bereitet durch entschiedene Förderung wissenschaftlicher Exzellenz auf eine spätere Tätigkeit in der Forschung und in Leitungsfunktionen im Kulturmanagement vor. 

Die Ausrichtung des Studiengangs im Hinblick auf spätere berufliche Tätigkeiten und Perspektiven ist demnach eine doppelte: Für das Berufsfeld der Geistes- und Kulturwissenschaft erforderliche Arbeitsstrategien werden gefördert und verfeinert. Darüber hinaus wendet sich der Studiengang aber auch an bereits in den Grundzügen ausgebildete Kulturmanager*innen, die sich für höhere Aufgaben weiterqualifizieren und spezialisieren wollen.

Der Masterstudiengang wird nach 4 Semestern mit dem Master of Arts abgeschlossen. 

Mit der Novellierung des Studiengangs zum Wintersemester 2011/12 kann der Studiengang auch im Teilzeitstudium belegt werden (nähere Angaben in der aktualisierten Ordnung, siehe unten).

Abgeschlossene Masterarbeiten

  • 2018 Die Figur der Kundry im ewigen Kreislauf von Rezeption und Produktion (Mirjam Katharina Theil)

  • 2017 Begegnungen mit dem Fremden – Richard Strauss’ Salome (Tobias Hederich)

  • 2017 Der Klang der Helden. Die Entwicklung des Heldentenors unter Berücksichtigung von technischen, stilistischen und klanglichen Stimmeigenschaften (Maik Schaarschmidt)

  • 2017 Arbeit am Theater: Die Frage nach der Arbeit des Schauspielers im Theater am Beispiel von Kill your Darlings! Streets of Berladelphia von René Pollesch (Theresia Brüller)

  • 2016 Gestaltungsgröße Musik. Analyse musikalischer Handlungsgestaltung und Charakterdarstellung im Musicalfilm (Svenja Fricke)

  • 2016 Straßenmusik und Festival. Am Beispiel von Würzburg (Saskia Grünenthal)

  • 2015 Zwischen-Wesen: ideelle Grundlagen des Triadischen Balletts und des Mechanischen Balletts sowie deren künstlerische Umsetzung in diesen Werken (Ruth Christine Weisel)

  • 2014 Transformationsprozesse der Schlager der Weimarer Zeit anhand des Phänomens Max Raabe (Belinda Groß)

  • 2014 Männlichkeitsinszenierungen im zeitgenössischen deutschen Rap (Ekaterina Vardeli)

  • 2014 Transmediale Sound-Welten. Zur akustischen Verknüpfung von Erzähluniversen an den Beispielen Star Wars und Batman (Diana-Maria Heidemann)

Was schätzen Studierende an diesem Studiengang?

Sebastian Krauss

... die familiäre Atmosphäre und das gute Miteinander

... die Bereitschaft der Dozent*innen auf die einzelnen Interessensschwerpunkte der Studierenden einzugehen und diese auch in den Seminaren aufzugreifen

... die vielfältigen Möglichkeiten neben der Theorie auch praktische Erfahrungen zu sammeln, sei es durch Projekte im Theaterraum der Universität oder durch Praktika

Sebastian Krauß

Am Master Musik und Performance schätze ich vor allem die Möglichkeit, eigene Themen einbringen zu können - sowohl über den Wahlpflichtbereich durch Kurse aus anderen Studiengängen, als auch in den eigenen Lehrveranstaltungen. Es herrscht eine große geistige Offenheit neuen Ideen und Strömungen gegenüber, und individuelle Impulse werden gefördert und wertgeschätzt.

Isabelle Pyka 
(Foto: Norbert Mebert)

Thomas Rufin

Der weitgefasste Begriff von Musiktheater gibt mir persönlich die Möglichkeit, mich wissenschaftlich mit Themen zu befassen, die oft von Theater- und Musikwissenschaft nur nebensächlich behandelt werden. Die enge Zusammenarbeit mit dem fimt und die Einblicke in die wissenschaftliche Arbeitsweise, bestärkten mich in meinem Berufswunsch und ich fühle mich durch den Studiengang sehr gut auf meine zukünftige Arbeit vorbereitet.

Thomas Rufin

Berufliche Perspektiven

Das Studium bereitet auf folgende Berufsfelder im Musiktheater (Mehrspartenbetrieb) und im Bereich der Medien vor: 

  • Dramaturgie
  • Regie, Regieassistenz, Inspizienz
  • Kulturmanagement und Kulturadministration
  • Musikjournalismus (Presse, Rundfunk, Fernsehen)
  • Tätigkeit in Musikverlagen (Lektorat, Öffentlichkeitsarbeit) oder in der Musikindustrie

Alumni des Studiengangs

Da wir nur wenige Studierende waren, entstand ein enger Zusammenhalt und eine intensive Art des Lernens. Die Kurse waren aufgrund ihrer Größe detaillierter auf uns zugeschnitten und das Mitarbeiten hat viel Spaß gemacht. Auch das Verhältnis zu den Dozent*innen und die Aufmerksamkeit, die diese für jeden Einzelnen von uns aufbringen konnten, ist vorantreibend gewesen. Dazu die Ausstattung im wissenschaftlichen Bereich – mit den Bibliotheken, dem Forschungsinstitut … Das habe ich so an keiner anderen Universität erlebt. Der Studiengang hat mir einerseits viel Zugriff auf Material und Wissen verschafft – auch interdisziplinär, etwa durch Kurse bei den Rechtswissenschaften wie z.B. Urheberrecht, dass ich damit täglich im Beruf zu tun habe. Andererseits hat er mich beruflich nicht eingeschränkt.

Lena Normann
Assistentin der Direktorin und Dramaturgin (Puppentheater Zwickau)

Annika Hertwig Zeitungsartikel

Annika Hertwig
​Dramaturgin für Musiktheater und Konzert am Theater Pforzheim

Eva Theresa Beck
​Mitarbeiterin im Instrumentenverleih bei Preissler Music

Bewerbung

Die Aufnahme des Studiums ist nur zum Wintersemester möglich. Die Bewerbung erfolgt über die Plattform Campus Online, wo sich Bewerber*innen unverbindlich registrieren und ihre Unterlagen digital einreichen.

Die Bewerber*innen werden nach Prüfung der Unterlagen zum Eignungsfeststellungverfahren eingeladen. Das Eignungsfeststellungsverfahren umfasst ein Gespräch im Umfang von circa 20 Minuten auf der Grundlage der schriftlichen Darlegung über die Gründe für das Interesse am Eintritt in den Studiengang.

Bewerbungsschluss ist der 15. Juli eines jeden Jahres, in der Regel erfolgt das Eignungsfeststellungsverfahren Ende Juli und die Zulassung Anfang August.

Noch Fragen?

Für Fragen zum Studiengang sowie zum Eignungsfeststellungsverfahren steht der Studiengangsmoderator Prof. Dr. Anno Mungen sowie Studierende des Studiengangs (derzeit Jonas Würdinger) zur Verfügung.

Weitere Unterlagen


Verantwortlich für die Redaktion: Jonas Christian Würdinger

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